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Einsatz für Kranke ausgezeichnet "Lieselotte Grohmann und Dr. Martin Weber haben sich denen zugewandt, die nur allzu leicht aus dem Blickwinkel geraten und sich allein gelassen fühlen: den alten, schwerstkranken und sterbenden Menschen. Sie haben es zu ihrer Lebensaufgabe gemacht, ihre medizinische und pflegerische Versorgung zu verbessern und ihre Angehörigen zu unterstützen." Das sagte Ministerpräsident Kurt Beck bei einer Feierstunde in der Staatskanzlei, bei der er das vom Bundespräsidenten verliehene Bundesverdienstkreuz am Bande überreichte. |
Auf Initiative von Grohmannn hin fanden sich 1990 engagierte Menschen, darunter Dr. Martin Weber, zusammen, um die Mainzer Hospizgesellschaft St. Christophus zu gründen", blickte Beck zurück. Sie habe zunächst ehrenamtlich und später als Geschäftsführerin Aufbauarbeit geleistet. Mittlerweile würden fast 1600 Mitglieder, neun hauptamtliche und 80 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Hospizarbeit tragen. Neben der ambulanten Hilfe sei das stationäre Hospiz in Drais ein wichtiges Angebot.
Dr. Martin Weber engagiere sich mit unermüdlichem Einsatz für die feste Verankerung der Palliativmedizin in der Krankenversorgung ebenso wie in Forschung und Lehre. Es sei dem Internisten und Onkologen gelungen, eine interdisziplinäre Einrichtung für Palliativmedizin an der Uniklinik einzurichten, ebenso, dass die Deutsche Krebshilfe der Universität eine Stiftungsprofessur für fünf Jahre bewilligt habe."
Artikel aus der Mainzer Rheinzeitung
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